„Was du denkst, bist du.
Was du bist, strahlst du aus.
Was du ausstrahlst, ziehst du an.“
– Buddha –
Wir alle kennen Tage, an denen uns Sorgen, Zweifel oder Stress überrollen. In solchen Momenten fühlt sich vieles schwer an, und oft ist es nicht nur unser eigener Körper, der darunter leidet, denn auch unsere Hunde spüren diese Stimmung.
Eines dürfen wir nie vergessen: Hunde sind wahre Meister darin, die kleinsten Veränderungen in unserer Körpersprache, unserem Atemrhythmus und unserer Stimme wahrzunehmen. Sie legen dann unsere innere Verfassung offen, uns das oft deutlicher, als uns lieb ist.
Das bedeutet: Wenn du in dich hinein spürst und dort Unruhe, Anspannung oder Unsicherheit herrscht, wird dein Hund diese Schwingung wahrnehmen. Bist du jedoch in deiner Mitte, strahlst Ruhe, Souveränität und Optimismus aus, dann gibst du deinem Hund automatisch Sicherheit.
Daher rate ich dir, optimistisch zu bleiben, an deiner Resilienz zu arbeiten und souverän zu sein. Denn was du denkst, bist du. Was du bist… usw. 😉
„Doch wie mache ich das?“ fragst du dich jetzt sicher. Eine große Stellschraube dabei ist die Resilienz. Sie ist quasi die innere Stärke für dich und deinen Hund.
Resilienz bedeutet nicht zwangsläufig, immer stark zu sein oder nie ins Straucheln zu geraten. Sie bedeutet vielmehr, flexibel zu bleiben, sich nach Niederschlägen wieder aufzurichten und Vertrauen ins Leben zu entwickeln. Resilienz hilft dir, optimistisch zu bleiben, auch wenn es mal schwierig wird. Und genau diese Haltung schenkt dir und auch deinem Hund Orientierung.
Denn dein Hund braucht vor allem eins: einen Menschen, an dem er sich orientieren kann. Und das gelingt dann am besten, wenn du innerlich klar und stabil bist.
Kleine Übung – ganz bewusst mit deiner Stimme – für die Woche:
Nimm dir in den nächsten Tagen immer wieder einen kurzen Moment, um ganz bewusst deine Stimme einzusetzen:
👉 Atme tief ein und aus. Spüre, wie dein Atem ruhiger wird.
👉 Sprich anschließend ein einfaches Wort wie „Ruhig“, „Alles gut“ oder den Namen deines Hundes, und achte darauf, wie du es sagst. Deine Stimme soll weich, ruhig und sicher klingen.
👉 Beobachte die Reaktion deines Hundes. Viele Hunde entspannen sich sehr schnell, wenn die Stimme ihres Menschen Ruhe transportiert.
Diese Übung wirkt nicht nur nach außen, sondern auch tief in dir:
Wenn du deine Stimme ruhig und mit Bedacht einsetzt, schickst du deinem Gehirn eine klare Botschaft: „Alles ist gut.“ Dein Nervensystem reagiert darauf, wie auf einen Schalter, der vom Alarmmodus in den Ruhemodus umgelegt wird. Der Parasympathikus – dein sein Ruhe- oder Erholungsnerv – wird aktiviert. Dein Herzschlag beruhigt sich, deine Muskeln lassen los, dein ganzer Körper und damit deine Haltung signalisieren Sicherheit.
Und genau das ist der Moment, in dem sich das Zitat von Buddha zeigen kann:
„Was du denkst, bist du.
Was du bist, strahlst du aus.
Was du ausstrahlst, ziehst du an.“
Wenn du Sicherheit ausstrahlst, kann dein Hund sich auch sicher fühlen. Die Ruhe, die du ausstrahlst, kann sich auch in deinem Hund ausbreiten. So entsteht ein Kreislauf, in dem du über deine Gedanken und deine Stimme nicht nur dich selbst stärkst, sondern gleichzeitig deinem Hund Orientierung und Gelassenheit schenkst.
✨ Mein Impuls für dich: Stärke deine Resilienz, übe Gelassenheit, sei optimistisch und schenke deinem Hund damit die Sicherheit, die er braucht.