𝑬𝒊𝒏 𝑯𝒐𝒄𝒉 𝒂𝒖𝒇 𝒅𝒆𝒏 𝑴𝒂𝒖𝒍𝒌𝒐𝒓𝒃

Hunde, die einen Maukorb tragen, solltest Du nie in eine Schublade stecken. Und ihre Menschen ebenfalls nicht.

Ach, warte – doch, in eine Schublade schon: die des Verantwortungsbewusstseins!

Es gibt viele Gründe, aus denen der Hund mit einem Maulkorb geführt wird. Und am Ende haben alle mit einem Sicherheitsgefühl zu tun. Klingt gut? Ja, klingt sowas von gut! 🙂👍

Ein aggressiver Hund ist nicht immer aggressiv – aber manchmal eben doch.

Dein Hund lässt sich immer gut untersuchen – mit Schmerzen aber vielleicht nicht mehr.

Ein Müll schluckender Hund ist nicht immer wie ein Staubsauger unterwegs – aber manchmal eben doch.

Dein Hund verträgt viele Menschen um sich herum – im engen Zug aber vielleicht nicht mehr.

Und dann kann es in Verletzungen enden, im schlimmsten Fall sogar mit einem Todesfall.

In jedem Fall aber wächst die Summe der ungewünschten Lernerfahrungen. Und zwar nicht nur beim Hund, sondern auch bei seinem Menschen und auch beim Menschen, der an der Situation beteiligt ist – der Tierarzt, das laufende Kind, die Joggerin…

Und nun kommen wir zu meinen Wünschen: 😉

> Begegnet Maulkorb-Trägern dankbar oder zumindest neutral. Aber macht es ihnen nicht schwer.

> Trainiert mit Eurem Hund gelegentlich mal einen Maulkorb auf. Verschafft Euch ein Gefühl dafür und verliert Eure Scheu. Das bereitet auf Notfall-Situationen vor.

Ihr wisst ja: Das Training beginnt nicht im Konfliktfall/Notfall, sondern schon weit davor.

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